
Die bei den Demonstrationen in Tibet geschwungenen Fahnen sind offenbar aus chiensischer Produktion.
Eine Fabrik in Guangdong stellte die Flaggen für die Exil-Tebitianische "Regierung" her. Die Fabrikarbeiter haben laut BBC nichts von der Bedeutung ihres Produkts gewusst und es einfach nur für bunte Fahnen gehalten. Auch der Fabrikbesitzer habe nur gewusst, dass es sich um einen Auftrag aus dem Ausland handelt und keine Banner für ein freies Tibet dahinter vermutet. Erst als Bilder von eben diesen Flaggen im Fernsehen zu sehen waren, wurde man aufmerksam.
Kommentar:
Generell läst sich zu den Unruhen in der Provinz Tibet sagen, dass das Selbstbestimmungsrecht, in unseren Medien mit zweierlei Mass gemessen wird. Auffällig ist, dass häufig den Interessen Deutschlands oder seiner Verbündeten berichtet wird, selten neutral. Bei den baskischen und nordirischen Separatisten ist der Duktus der Berichterstattung gegen die Unabhängigkeit, beim Kosovo oder wie hier in Tibet wird herrscht eine pro-separatistischer Berichterstattung. Über die Fragwürdigkeit der tibetianischen Exil-"Regierung haben schon andere Nachrichtenblogs und Portale ausführlich berichtet. Siehe dazu hier un hier
Zu dem Bericht der "Free-Tibet"-Flaggen ist zu bemerken, dass diese Tasache weder die Exil-Tebitianer, noch die chinesischen Fabrikanten in einen guten Licht stehen lässt. Die einen stärken ihren politischen Gegner durch ihren Produktionsauftrag, wahrscheinlich weil es dort am billigsten war, die anderen fixieren sich so sehr auf ihren Profit, dass sie nicht einmal merken, was sie da herstellen. Da stellt sich die Frage, was noch so alles in China produziert wird was man anfangs angeblich nur für "bunte Fahnen" gehalten haben soll.
Bildquelle: http://commons.wikimedia.org/wiki/Tibet
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